Passend zum Faschingsauftakt ließen es die Hausherren elfmal im Gästekasten klingeln. Eigentlich war das Spiel gegen die Görkwitzer Mannschaft schon nach 7 Minuten durch. Zu diesem Zeitpunkt führte die SG bereits mit 3:0. Den Torreigen eröffnete Hans Ullrich in der 2. Minute mit einem strammen Schuss. Dann war bis zur Halbzeit die Abteilung FDJ dran.

Premiere in Görkwitz, erstmals wurde ein Spiel der Freizeitliga unter Flutlicht ausgetragen. In der ersten Spielhälfte sahen die 110 Zuschauer eine verzweifelt anrennende Oschitzer Mannschaft, ohne jedoch zum Torerfolg zu gelangen. Immer wieder scheiterten die Bergländer an der gut gestaffelten Görkwitzer Abwehr oder am fehlerlos haltenden Torwart Limmer.

Mit einem blauen Auge kamen die Chemiker in Lössau davon. In den Schlussminuten drehten sie die Partie noch, gegen aufopferungsvoll kämpfende Hausherren. Reinhold und Götze sicherten die drei Punkte. In der ersten Halbzeit versiebte Triptis genug Möglichkeiten, um Klarheit zu schaffen.Ein Distanzschuss von Rosenmüller stellte den Spielverlauf auf den Kopf, dieser legte dann sogar noch nach.

Bei bestem Fußballwetter empfing die Aumaer Reserve die Gäste aus Niederböhmersdorf zum Pokalhalbfinale. Die Gäste starteten schneller in das Spiel, Schmeisser nutzte nach 15 Minuten die Unkonzentriertheiten in der Aumaer Abwehr aus. Davon wachgerüttelt nahm das Aumaer Spiel an Fahrt auf. Milz schob mithilfe des Innenpfostens zum Ausgleich ein. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein kampfbetontes Pokalspiel. Beide Mannschaften drückten auf die Führung.

Zollgrün war über weite Strecken des Spiels ein gleichwertiger Gegner. Den Führungstreffer von Steinhäuser egalisierte Brandenberger nur wenig später. Nach dem Seitenwechsel war das Glück auf der Seite der Hausherren, als Zollgrün nur die Latte traf. Erst in der Schlussviertelstunde konnten die Gäste nicht mehr gegenhalten und mussten noch eine deutliche Niederlage hinnehmen. Tore: 1:0 Steinhäuser (16.), 1:1 Brandenberger (21.), 2:1 Seidel (47.), 3:1 Steinhäuser (53.), 4:1 Raithel (56.

Nach diesem in dieser Höhe nicht erwarteten Heimsieg und der gleichzeitigen Niederlage der Oschitzer in Auma grüßt die SG erstmals in dieser Saison von der Tabellenspitze. Chemie Triptis II ging stark ersatzgeschwächt in die Partie, musste ohne Wechsler auskommen. Bei guten äußeren Bedingungen entwickelte sich vor 40 Zuschauern ein vor allem von der Taktik geprägtes Spiel ohne große Torchancen.

Ständiger Niederschlag begleitete das Spiel beim Zusammentreffen des Tabellenführers und dem derzeitigen Schlusslicht der Freizeitliga. Dennoch bekamen die ca. 50 Zuschauer ein unterhaltsames Spiel geboten. Zwar verlief die Partie recht einseitig zugunsten der Gastgeber, dafür kam es aber zu manch schönem Treffer.

Eine Woche nach der Pokalschlappe in Auma rehabilitierte sich die SG mit einem in dieser Höhe auch verdienten Sieg gegen nie aufsteckende Gäste aus dem Nachbarkreis. Man merkte den Hausherren sofort an, dass sie dieses Heimspiel unbedingt gewinnen wollten. Die frühe Führung durch einen herrlichen Treffer von Tim Spranger spielte den Gastgebern natürlich in die Karten.

Die Bergländer waren von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft. Allein die Chancenauswertung ließ anfangs zu wünschen übrig. Erst ein unhaltbares Eigentor der Gäste brachte die endgültige Wende im Spiel und die Hausherren bauten umgehend auf eine beruhigende 3:0-Halbzeitführung aus. In der zweiten Hälfte  wurde das Ergebnis weiter erhöht durch die Treffer von Eberhardt und Stüwer.

Nach der Auftaktniederlage in der Vorwoche beim Vorjahresmeister aus Triptis stand für die SG Knau/Plothen nun die Saison-Heimspiel-Premiere gegen die SG Kirschkau auf dem Programm. Dabei sollten die drei Punkte in Knau verbleiben. Dementsprechend motiviert begannen die Gastgeber die Partie und verfehlten das Gäste-Gehäuse um nur wenige Zentimeter oder scheiterten am Aluminium.

   
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