Über 20 Minuten erwiesen sich die Zollgrüner als ein gleichwertiger Gegner. Doch nach dem dreifachen Torerfolg der Görkwitzer unmittelbar vor der Pause verfiel der Tabellenletzte in alte Fehler. Das sorglose Abwehrverhalten und zahlreiche Fehler begünstigten die Treffer der Gäste. Am Ende musste die LSV-Kicker noch froh sein, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel.

Das Spitzenspiel entschieden die Gäste verdient für sich und brachten den Chemikern die erste Heimniederlage dieser Saison bei. In der ersten Halbzeit hatte Tanna mehr vom Spiel und hätte bei cleverer Chancenverwertung durchaus mit zwei-drei Toren führen können. Weigelt im Triptiser Tor verhinderte mit zwei guten Paraden vorerst den Rückstand. Die Hausherren mit nur einem Torschuss eher ungefährlich im ersten Durchgang.

In einem insgesamt schnellen Spiel gelang den Gästen schnell der Führungstreffer. Im weiteren Spielverlauf drängte die SG  auf einen weiteren Treffer und festigte ihre  Abwehrkette, welche die Platzherren aus Niederböhmersdorf nur selten durchbrechen konnten. Mit einem 0:1 Rückstand ging man in die Pause. Auch in der zweiten Spielhälfte war der Wunsch als Gewinner vom Platz zu gehen, auf beiden Seiten spürbar.

Die Gäste waren in der Anfangsphase tonangebend und ließen die Hausherren nicht ins Spiel kommen. Nach acht Minuten eine große Chance für den Kapitän der Gäste, bei der er jedoch im Strafraum gefoult wurde. Der folgende Strafstoß für Knau/Plothen konnte zum 0:1 versenkt werden. In der Folge stellten sich die Gäste gut auf das Spiel ein und gingen mit dieser knappen Führung in die Halbzeitpause.

Die Rollen in diesem Spiel waren von Anfang an klar verteilt und Auma bestimmte das Spiel. Bereits in der 8. Minute belohnen sich die Hausherren, indem Schiebel aus 12 Metern einschob. Zum 2:0 erhöhte Heinze per Kopf nach einer Ecke von Milz. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schob Krause ins kurze Eck mustergültig ein. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, Auma machte das Spiel, verwaltete jedoch das Ergebnis. Die erspielten Torchancen blieben leider ungenutzt.

Bereits die erste Torchance nutzen die Gastgeber, um in Führung zu gehen. Görkwitz besaß weiter gute Gelegenheiten, doch nur Steinhäuser behielt die Nerven und vollendete zum 2:0. Die Gäste blieben in der ersten Spielhälfte, bis auf eine Torgelegenheit, äußert blass. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste zwar mehr Spielanteile, aber vor dem generischen Tor waren sie zumeist mit ihrem Latein am Ende.

Passend zum Faschingsauftakt ließen es die Hausherren elfmal im Gästekasten klingeln. Eigentlich war das Spiel gegen die Görkwitzer Mannschaft schon nach 7 Minuten durch. Zu diesem Zeitpunkt führte die SG bereits mit 3:0. Den Torreigen eröffnete Hans Ullrich in der 2. Minute mit einem strammen Schuss. Dann war bis zur Halbzeit die Abteilung FDJ dran.

Premiere in Görkwitz, erstmals wurde ein Spiel der Freizeitliga unter Flutlicht ausgetragen. In der ersten Spielhälfte sahen die 110 Zuschauer eine verzweifelt anrennende Oschitzer Mannschaft, ohne jedoch zum Torerfolg zu gelangen. Immer wieder scheiterten die Bergländer an der gut gestaffelten Görkwitzer Abwehr oder am fehlerlos haltenden Torwart Limmer.

Mit einem blauen Auge kamen die Chemiker in Lössau davon. In den Schlussminuten drehten sie die Partie noch, gegen aufopferungsvoll kämpfende Hausherren. Reinhold und Götze sicherten die drei Punkte. In der ersten Halbzeit versiebte Triptis genug Möglichkeiten, um Klarheit zu schaffen.Ein Distanzschuss von Rosenmüller stellte den Spielverlauf auf den Kopf, dieser legte dann sogar noch nach.

Bei bestem Fußballwetter empfing die Aumaer Reserve die Gäste aus Niederböhmersdorf zum Pokalhalbfinale. Die Gäste starteten schneller in das Spiel, Schmeisser nutzte nach 15 Minuten die Unkonzentriertheiten in der Aumaer Abwehr aus. Davon wachgerüttelt nahm das Aumaer Spiel an Fahrt auf. Milz schob mithilfe des Innenpfostens zum Ausgleich ein. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein kampfbetontes Pokalspiel. Beide Mannschaften drückten auf die Führung.

   
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