Mit einem schwer erkämpften Dreier schafften die Triptiser den Anschluss ans Mittelfeld. So zeigte sich auch Andre Jauch , Vorsitzender und Trainer der Chemiker, nach dem Spiel erleichtert: „Nach Spielanteilen war es ein verdienter Arbeitssieg, auch wenn es ein typisches 0:0-Spiel war. Bei uns hat oft der letzte Pass gefehlt, der meist zu ungenau war. So entschied eine Einzelleistung kurz vor Schluss die Partie.“ Weniger zufrieden zeigte sich Marco Reppe , Trainer der Ebersdorfer.

Bis zur Pause konnten die Gastgeber noch das Ergebnis in Grenzen halten. Dabei trat Lössau mit dem letzten Aufgebot an und musste darüber hinaus einen weiteren Verletzten beklagen. Zum Glück für die Hausherren war die Görkwitzer Chancenverwertung nur mangelhaft. Die Heimmannschaft wurde lediglich bei Standards gefährlich. Nach dem Wechsel nutzten die Gäste ihre Gelegenheiten besser und die Hausherren verloren vollends die Ordnung.

Mit dem auf Schalke gern verwendeten Synomym der Maloche war man nach den gespielten 90 Minuten an der Jenaer Brückenstraße ganz nah an der Beschreibung des Spielablauf. Die Schwerstarbeit überstanden dabei die Gäste aus dem Koseltal besser und gewannen verdient mit dem knappsten aller Ergebnisse.  Dabei offenbarte sich wieder einmal, dass ein Wechsel von Kunst- auf einen Rasenplatz alles andere als leicht zu vollziehen ist.

SV Niederböhmersdorf - SV Güldequelle Löhma 4:2 (3:2)

In einem chancenreichen Spiel für beiden Seiten, erwies sich der Gastgeber als die effizientere Mannschaft und ging folgerichtig als Sieger vom Platz.

Tore: 0:1 Hollmann (5.), 1:1 Nietsch (6.), 2:1 Syhre (8.), 2:2 Hollmann (12.), 3:2 Nietsch (25.), 4:2 Nietsch (46.)

Das Unterkoskauer Kirmesspiel fand bereits am Freitagabend unter Flutlicht auf dem Tannaer Kunstrasen statt. Ein Dankeschön geht an die Lössauer Mannschaft, die dem Freitagsspiel zustimmten. Ohne ihren etatmäßigen Keeper Lautenschläger standen die Gäste von Anfang an auf verlorenem Posten. Vor 42 Zuschauern erzielte Hans Ullrich in der 13. Minute die Führung für die Heimmannschaft.

In Gäfenwarth trafen die Chemiker am Samstag auf beste Bedinungen und wollten die Niederlagenserie von 3 Partien ohne Zähler unbedingt beenden. Doch danach sah es anfangs nicht aus, denn in der 4. Spielminute schlug der Abwehrversuch von Wittmann im eigenen Tor ein und die Gastgeber führten überraschend. Triptis spielte unbeeindruckt weiter und erarbeitete sich auf dem kleinen Platz viele Chancen.

Unter optimalen Bedingungen auf dem Neustädter Kunstrasen trafen am Sonntag die beiden Rivalen aus Triptis und Oppurg zum 17. Kreisligaspieltag aufeinander. Mit dem Hinspielsieg im Rücken begannen die Chemiker selbstbewusst und waren in der ersten  Hälfte das bessere Team. Dumbuya mit der ersten Möglichkeit der Partie, verfehlte das Tor (5.). Danach versuchte sich T. Weiß mit 20m Schuß (8.) und Freistoß (15.) - ebenfalls erfolglos.

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